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Polizeiberichte

30.04.2021 · PI Marktredwitz

Meldungen der PI Marktredwitz

Schlechte Ausrede schützt vor Strafe nicht

Marktredwitz – Am Freitag, gegen 01.05 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen 20-jährigen Mann aus Marktredwitz, der in der Wölsauer Straße mit einem Pkw, Toyota, Auris, unterwegs war. Nach dem Grund seiner späten Fahrt befragt, gab der junge Mann an, auf dem Weg zur Not-Apotheke nach Thiersheim zu sein, um sich dort Schmerztabletten zu holen. Auf Nachfrage, ob die genannte Apotheke denn Dienst hätte, gab der Marktredwitzer an, dass diese Apotheke das letzte Mal ja auch Notdienst gehabt hätte. Falls diese dann, wider seines Erwartens, nicht geöffnet haben sollte, wäre dort sicher ein Aushang angebracht, aus welchem hervorginge, welche Apotheke stattdessen Notdienst habe. Dem jungen Mann war offenbar nicht bekannt, dass es in Thiersheim seit etlichen Jahren keine Apotheke mehr gibt. Es ist davon auszugehen, dass der 20-Jährige die Angaben frei erfunden hatte, da er keinen rechtfertigenden Grund hatte, sich während der geltenden Ausgangssperre im Stadtgebiet aufzuhalten. Bereits bei einer Kontrolle im Februar hatte er als Erklärung eine Fahrt zur Notdienst-Apotheke angegeben. Gegen den „Nachtschwärmer“ wird nun wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz ermittelt. Eine diesbezügliche Anzeige wird in Kürze dem Landratsamt Wunsiedel zur Prüfung vorgelegt. Der 20-Jährige wird wohl mit einem Bußgeld rechnen dürfen.

Hausecke angefahren und geflüchtet

Marktredwitz – Eine 54-jährige Frau teilte am gestrigen Donnerstag der Polizei Marktredwitz mit, dass am Mittwochnachtmittag, gegen 14.45 Uhr, die Ecke ihres Hauses in der Blumenstraße von einem Fahrzeug angefahren worden sei. Dabei sei auch der Vollwärmeschutz der Hausfassade beschädigt worden. Der Schaden wurde mit geschätzten 2.500,- Euro beziffert. Unfallverursacherin, ist, ersten Erkenntnissen zufolge, eine 52-jährige Frau aus Marktredwitz. Sie habe mit ihrem silberfarbenen Pkw, VW, Polo, die Hausecke touchiert. Dabei sei auch der linke Außenspiegel ihres Polo abgerissen und einige Kratzer am Radkasten entstanden. Der Schaden am dem Polo wird mit geschätzten 200,- Euro angegeben. Nachdem sich die Polo-Fahrerin augenscheinlich von der Unfallörtlichkeit entfernt hatte, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, wird sie nun seitens der Polizei Marktredwitz u.a. wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort zur Anzeige gebracht. Wer zum Tatzeitpunkt etwas beobachtet hat, möge sich bitte mit der Polizei Marktredwitz, Tel. 09231/9676-0, in Verbindung setzen.

Reifen geplatzt - Pkw landet im Straßengraben

Arzberg – Am Donnerstagnachmittag, gegen 15.45 Uhr, war ein 46-jähriger Mann auf der B 303 in Richtung Grenze unterwegs, als an seinem Pkw, Skoda, Octavia, der vordere linke Reifen platze. Dadurch brach das Fahrzeug nach links aus, kam von der Fahrbahn ab und wurde schließlich im dortigen Straßengraben gestoppt. Der Fahrer und seine 38-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Beide wurden daher in ein örtliches Klinikum verbracht. Am Skoda entstand augenscheinlich Totalschaden in Höhe von geschätzten 3000,- Euro. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Gegen den 46-Jährigen wird nun von der Polizei Marktredwitz, unter anderem, wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Dreister Dieb klaut Geldbeutel und erleichtert Konto um 1500,- Euro

Marktredwitz – Am Donnerstag, gegen 11.50 Uhr, wurde eine 64-jährige Frau aus Wunsiedel, eigenen Angaben zufolge, auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Leopoldstraße von einem unbekannten Mann angesprochen und nach dem Weg zum Bahnhof gefragt. Während die Dame dem Unbekannten den Weg beschrieb, habe dieser vermutlich unbemerkt die Geldbörse aus ihrer Jackentasche entwendet. Der Diebstahl sei der Frau aus Wunsiedel aber erst aufgefallen, als sie in einem anderen Geschäft bezahlen wollte. Die 64-Jährige zeigte den Diebstahl ihres Geldbeutels, Inhalt rund 300,- Euro Bargeld, daraufhin unmittelbar bei der Polizei Marktredwitz an. Zeitgleich habe sie auch die Sperrung ihrer im Geldbeutel befindlichen Bankkarte veranlasst. Im Rahmen der Anzeigenerstattung hielt der aufnehmende Beamte auch Rücksprache mit der betroffenen Bank. Hierbei wurde bekannt, dass der unbekannte Täter in der kurzen Zwischenzeit bereits 1.500,- Euro vom Konto der 64-Jährigen abgehoben hatte. Der unbekannte Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden: männlich, schlank, osteuropäischer Typ, trug weiße FFP2-Maske. Die Polizei Marktredwitz ermittelt in diesem Fall aktuell noch gegen Unbekannt wegen Taschendiebstahl und Computerbetrug. Wer hat zum Tatzeitpunkt etwas beobachtet? Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Polizei Marktredwitz, Tel. 09231/9676-0, zu melden.

Trotz Fahrverbot hinter dem Steuer

Selb – Am Donnerstagmittag, gegen 12.40 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte in der Hofer Straße einen 32-jährigen Mann aus Wien der in einem Pkw, Opel, Astra, zuvor auf der A93 unterwegs war. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass gegen den Österreicher ein rechtskräftiges, einmonatiges Fahrverbot des Landes Brandenburg besteht. Zur Unterbindung der Weiterfahrt stellte die aufnehmende Streife der Polizei Marktredwitz den Zündschlüssel des Opel sicher. Der 32-Jährige wird nun wegen eines Vergehens des Fahrens trotz Fahrverbots angezeigt. Der Halter des Fahrzeuges, eine Firma aus Wien, wird sich wegen Ermächtigens als Halter zum Fahren trotz Verbots, verantworten müssen.

Widerstand bei Kontrolle - Polizeibeamter verletzt

Marktredwitz – Am Donnerstagvormittag, gegen 11.00 Uhr, ging bei der Polizei Marktredwitz die Mitteilung ein, dass auf einem Parkplatz in der Böttgerstraße vermutlich ein Verkauf von Hundewelpen stattfinden solle. Bei Eintreffen der mit diesem Einsatz betrauten Polizisten an besagter Örtlichkeit, stellten diese zwei Pkw mit jeweils geöffnetem Kofferraum sowie vier Personen und mehrere Hunde fest. Einer der beiden männlichen Personen, ein 49-jähriger Mann aus Sachsen-Anhalt, zeigte sich gleich zu Beginn der Kontrolle uneinsichtig und un-kooperativ gegenüber den Beamten. Er hielt zum Zeitpunkt der Kontrolle einen Becher mit vermutlich heißem Kaffee in der Hand, welchen er auch trotz mehrfacher Aufforderung nicht wegstellte. Nach einer unkontrollierten, ruckartigen Armbewegung des 49-Jährigen in Richtung einem der Polizisten, wollten ihm die Beamten Handfesseln anlegen. Dabei stürzte der 49-Jährige mit einem der eingesetzten Streifenbeamten zu Boden. Am Boden liegend sperrte sich der Sachsen-Anhaltiner weiter gegen die Fesselung, indem er seine Arme in Bauchlage vor der Brust verschränkte. Der gestürzte Polizist erlitt dabei vermutlich einen Bänderriss im Knie. Er war nach diesem Einsatz nicht mehr dienstfähig und musste in ein lokales Klinikum zur stationären Behandlung verbracht werden. Der 49-Jahre alte Mann aus Sachsen-Anhalt klagte ebenfalls über Schmerzen. Er wurde daher von der Besatzung eines Rettungswagens medizinisch versorgt. Warum der 49-Jährige gleich zu Beginn der Kontrolle nicht kooperativ zu den eingesetzten Polizeibeamten war, konnte bis zum Schluss der Sachverhaltsaufnahme nicht eindeutig geklärt werden, zumal sich der anfängliche Verdacht eines möglichen (illegalen) Handels mit Welpen nicht bestätigte. Jetzt muss er sich auf alle Fälle, aufgrund seines gezeigten Verhaltens im Rahmen der oben geschilderten Polizeikontrolle, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und vorsätzlicher Körperverletzung verantworten.
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08.11.2019
Fahren ohne Versicherungsschutz

Münchberg – Am 07.11.2019, gegen 11.20 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Münchberg im Stadtgebiet einen Skoda Rapid, der von einem 27jährigen Münchberger gesteuert wurde. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Versicherungsschutz des Pkw erloschen war. Der Pkw wurde vor Ort entstempelt. Den Fahrer erwartet eine Anzeige nach dem Pflichtversicherungsgesetz.
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